Link
Tabu

Tabu

Gipsabdruck, 2020
Link
Tuschemalerei

Tuschemalerei

10 x 15 cm; 2021
Link
Wenn Bilder lebendig bleiben

Wenn Bilder lebendig bleiben

Performance
(Foto: Ulrike Schöler)

Nazanin Anna Hita

Vita

  • Geboren bin ich 1968 vor der iranischen Revolution in Teheran. Aufgewachsen bin ich glücklich in einem anderen Iran in den 70ern.In einer Zeit, in der Frauen gesetzlich gleichberechtigt waren. Dieses Land gibt es nicht mehr. 
  • Mit 19 habe ich Iran verlassen und lebe seitdem in Deutschland. Mit Kunst bin ich seit meiner Kindheit in Berührung gekommen. Ich stamme aus einer künstlerische Familie. Durch meine früheren künstlerischen Beschäftigungen als Diplom-Textildesignerin und meine Lebenserfahrung in unterschiedlichen Kulturen bin ich es gewohnt, Unterschiedlichstes zu kombinieren und neu zu definieren. 
  • In meiner Kunst beschäftige ich mich oft mit kritischen Fragen nach gesellschaftlichen und sozialen Umständen und äußere mit meiner Darstellung den Wunsch nach Veränderung. 
  • Ich arbeitet und lebe in Hannover. 
  • Studiert habe ich zuerst Diplom-Textil-Design an der Fachhochschule Hannover und war als Designerin im Industrieunternehmen tätig. Seit meinem zweiten Abschluss in Bachelor-of-Arts in Szenografie-Kostüm-Experimentelle-Gestaltung der HochschulHannover University of Applied Science and Arts arbeite ich als freischaffende Künstlerin.
Link
Nazanin-Anna-Hita

Nazanin-Anna-Hita

Tuschemalerei 10 x 15 cm, Januar 2021

Statement

Seit 2020 beschäftige ich mich mit einer künstlerischen Analyse und Darstellungsmöglichkeiten über die Frauenrolle aus meinem Herkunftsland Iran und stelle anhand meiner persönlichen Erfahrungen die Entgrenzung in Sachen der iranischen Tradition dar. 
Meine Intention dabei ist, auf die psychische und physische Gewalt an Frauen durch die herrschende Lage und durch die iranische Tradition aufmerksam zu machen. 
Damit versuche ich eine nachvollziehbare Bildsprache zu entwickeln, daß zeigt wie die gesellschaftlichen Normen, die aus Jahrhunderte alten Traditionen stammen und immer noch präsent sind, die Seele und den Körper einer Frau zerstören und damit auch einer Gesellschaft schaden können. 
Der weibliche Körper steht im iranischen System unter Kontrolle und Druck. Der umhüllte Körper signalisiert quasi das Nicht – Vorhanden- Sein eines weiblichen Körpers.
Durch die Kleiderordnung ist der weibliche Körper in seinem Handeln eingeschränkt, so dass der weibliche Körper nach außen „begrenzt“ erscheint.
Für die Darstellung über den inneren Gefühlszustand der Frauen im Iran durch Gewalt, die sich als Tradition in die Kultur manifestiert haben, habe ich in unterschiedlichen Medien experimentiert.

TUSCHE MALEREI
In meiner Tusche-Malerei untersuche ich die stereotypische Merkmale der iranischen Frauen von heute. Es sind Erscheinungsbilder, die in unterschiedlichen Zeiten (Epochen) entstanden, aber immer noch parallel aneinander auf der Bühne präsent sind. Diese Abbildungen weisen auf ein nicht zusammenverknüpftes, collagenartiges Leben der Menschen im Iran hin.

GIPSABDRÜCKE AM EIGENEN KÖRPER 

Die Gipsabdrücke sind aus Gipsbändern von meinem eigenen Körper gemacht, Zur Veredelung und Stabilität der Gipsteile sind sie mit Textilhärter behandelt worden. Ganz am Schluss habe ich mit einem Filzstift auf den Körperteilen, die iranischen Frauenrechte von der Antike bis in die Gegenwart verdeutlicht. 

Ausstellungen

  • Mai/Juni 2021 
Einzelausstellungen
    Tabu and Identity in Kunstraum j3fm Hannover.  youtube 
  • Januar 2021 
Einzelausstellungen
    Tabu in TURBA Gallery Hannover. youtube
  • Januar 2019
 Gruppenausstellung
    WieSein in der Galerie Metavier in Hannover
 https://metavier.de
  • Mai 2019 Gruppenausstellung
    Durare in der Galerie vom Zufall und  vom Glück in Hannover Link
  • Februar 2018 Gruppen und Einzelperfomance
    Wenn Bilder lebendig bleiben zurAusstellung Silberglanz
    Landesmuseum Hannover Link 
  • Mai 2018
    Gruppenausstellung Grünstich in Hermannshof in Springe-Völksen
    Link 
  • Juni 2017

    Gruppenausstellung Transformation Kunstprojekt Ihmezentrum Hannover, ihmezentrum kunstprojekt, experimentelle Gestaltung
  • Juni 1996 Gruppenausstellung
    Fahnenentwurf–Wettbewerb 
    2. Platz in Landtag Niedersachsen Hannover